Potsdamer Stadtverwaltung lehnt nach wie vor Fundkatzen ab

Zu den bereits im April veröffentlichten Fällen sind weitere hinzugekommen. Hier nur zwei weitere exemplarische Fälle.

Anfang September meldete sich bei uns der Finder einer Katze und berichtete uns, dass das Ordnungsamt die Annahme verweigert hätte und er diese Katze nun weiter versorgen würde. Wir nahmen uns der Sache an, konnten das Ordnungsamt aber nicht zu einer Rücknahme seiner Entscheidung bewegen. Auf Grund dessen baten wir um eine schriftliche Begründung mit Angabe der rechtlichen Grundlagen für diese Entscheidung. Da es sich um das Schicksal eines Tieres handelte, baten wir um eine möglichst zügige Bearbeitung.

Wie gesagt dies trug sich Anfang September zu, doch trotz mehrfacher Aufforderung ist bis heute keine einzige Reaktion seitens des Ordnungsamtes erfolgt. Wir bleiben an der Sache dran.

Am 11.11.2009 erreichte uns am späten Abend der Anruf eines Finders einer abgemagerten Langhaarkatze. Diese Katze, wir nannten sie später Elona, musste laut der Schilderung des Finders dringend ärztlich untersucht und betreut werden. Das Ergebnis etlicher Telefonate, die er zuvor geführt hatte war eine Ablehnung durch die Stadtverwaltung Potsdam. Wir versuchten auch hier zu intervenieren, blieben aber ebenfalls erfolglos.  Anschließend holten wir Elona beim Finder ab und brachte sie zur Tierklinik.

Elona hat es gut überstanden und ist bereits vermittelt. Aber noch heute warten wir auf die Anerkennung von Elona als Fundkatze durch die Stadtverwaltung oder eine schriftliche Ablehnungserklärung.

Beide Fälle zeigen deutlich warum die Fundtierzahlen nach 2007 von ehemals 720 Tieren auf 360 Tiere in 2008 und vorraussichtlich 240 Tierein 2009 in Potsdam gesunken sind.

Kommentare

man man man das zeigt wieder einmal wie tierfeindlich die stadt potsdam ist erst die debatte um ein neues tierheim und jetzt noch das aber schön die hundesteuer kassieren echt armselig für eine stadt wie potsdam echt peinlich potsdamer zu sein

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