Die Stadt hält weiter an der Schließung fest
Trotz des Angebotes die Situation im Tierheim weiter zu verbessern, viel wurde schon getan, hält die Stadt weiter an der Schließung des Tierheims zum Jahresende fest. Die Aussagen der Stadt sind teilweise so widersprüchlich, daß man sich fragt was das eigentliche Ziel dieser ganzen Aktion ist. Ich persönlich habe das Gefühl, dass hier persönliche Befindlichkeiten und Antipathien über das Wohl der Tiere und über die Vernunft, bei der Entscheidung nach der Standortfrage des Tierheims, gestellt werden. Was ist mit den Arbeits- und Ausblidungsplätzen, die hier leichtfertig vernichtet werden?
Zum einen läßt Frau Müller in der Presse verlauten, das der Tierschutzverein die desolaten Zustände schon lange hätte beseitigen müssen, lehnt aber gleichzeit das Angebot ab, dies weiter zu tun, um nicht noch mehr Geld “zu versenken”. Das bedeutet für uns, WIR MÜSSEN TUN, WAS WIR NICHT DÜRFEN! Nämlich Tiere so halten wie es von gesetzeswegen verboten ist. Veränderungen im Tierheim gibt es nicht erst seit gestern, es wurden schon vor einem Jahr die ersten Zwinger vergrößert und auch mehr Raum z.B. für Ausläufe durch das Setzen neuer Zäune geschaffen. Ich glaube nicht, das wir uns von der Stadtverwaltung Tatenlosigkeit vorwerfen lassen müssen. Die Zustände im Tierheim wurden von der Stadt seit Jahren toleriert ignoriert ja sogar festgeschrieben. Jetzt wo es voran geht und die Zustände sich bessern, entdeckt man plötzliche seine Pflichten und fängt an in blinder Hast zu handeln.
Weiterhin heißt es in der Presse der Tierschutzverein sei laut Betreibervertrag dazu verpflichtet die Zustände im Tierheim zu verbessern. Wir bitten Frau Müller den Betreibervertrag, deren Inhalte wie sie sagt der Geheimhaltung unterliegen, (wo leben wir eigentlich) genauer zu lesen. Wo wir gerade bei Verpflichtungen durch den Betreibervertrag sind. Der Tierheimbeirat ist verpflichtet den Verein zu unterstützen. Dazu kann ich persönlich nur sagen: Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr. Ausdrücklich möchte ich Herrn Grittner und Herrn Kutzmutz von DER LINKEN hier ausnehmen. Sie hatten aber auch nicht den Vorsitz inne. Der Verein hat vor ca. 2 Monaten einen kleinen Teil der von der Stadt verwalteten Geldmittel, die sepziell für das Tierheim Potsdam gespendet wurden, beantragt, um die Situation im Tierheim zu verbessern. Diese Mittel wurden nicht bewilligt, obwohl sie zweckgebunden genau für solche Arbeiten und auch für den Neubau gedacht sind. War zu diesem Zeitpunkt die Schließung schon beschlossen und es sollten keine Gelder verschwendet werden? Das ist natürlich nur Mutmaßung, Tatsache bleibt aber das es wieder eine Verzögerung für uns bedeutet und damit dem zuarbeitet was uns jetzt vorgeworfen wird.
Wir waren im April 2007 schon so weit, das der Oberbürgermeister eine mündliche Zusage einer Kostenübernahmeerklärung für die Altlastenbeseitung auf dem Grundstück in Eiche abgegeben hat. Damit wäre der Weg für den Bau frei gewesen. Alles was uns gefehlt hat war ein Stück Papier auf dem steht, dass wenn in Eiche Altlasten liegen sollten, die Stadt diese entsorgt. Statt an diesem Punkt weiterzumachen, wurde plötzlich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Tierheimbetrieb neu auszuschreiben. Warum? Das hat uns ein weiteres halbes Jahr gekostet in dem es keinen Schritt vorangegangen ist. Alle Bemühungen unsererseits die Gespräche fortzusetzen stießen mit dem Hinweis auf die angestrebte Ausschreibung auf taube Ohren. Dabei wäre der Weg so einfach. Das Tierheim am Wildpark bleibt bis zum Neubau bestehen. Der Tierschutzverein verbessert dort weiter wie besher auch die Bedingungen und hält sich an seine Vorgabe noch vor dem 31.12.2007 alle Tiere gesetzeskonform unterzubringen. Parallel werden die Verhandlungen zum Grundstück in Eiche, das vom Verein nie abgelehnt wurde sondern von ihm vorgeschlagen wurde, wieder aufgenommen und zum Abschluss gebracht. Je schneller das geschieht, desto früher kann mit der Bauplanung und der Bebauung begonnen werden. Denkbar ist auch ein schrittweises Umziehen einzelner Bereiche des Tierheims, was den alten Standort weiter entlastet. Das der Verein in der Lage ist auch größere Bauaktionen zu koordinieren haben wir ja bereits bewiesen.
Kommentare
Ich finde das ne unverschämmt heit!!!!!!
Mann kann ja glauben das die Stadt Potsdam überhaubt nicht überleg!!!
Denken die überhaubt nicht an die armen Tiere????????
Die Tiere sind doch besser beteut und aufgehoben im Tierhei als in sollche Pfötchenhotel°!!!!!!!!!!!!
Warum unterstützt die Stadt Potsdam das Tierheim nicht? Lieber machen sie es kaput!!!!! Oder!??????????!!!!!
hier eine wunderbare Rechnung:
http://potsdam-blog.de/31.08.2007/tierheimschliessung-in-potsdam-mathematisch-nicht-durchdacht/

Wie Geheihaltung, was soll das denn? steht das so in dem Vertrag? kann der nicht irgendwo liegen, wo ihn jemand aus versehen kopieren koennte… und vielleicht kommt ja zufällig mal ein journalist vorbei…