Potsdam ohne Tierheim. Und nun?
Die Entscheidung der Stadt über die Schließung des Tierheims ist nicht nur kurzsichtig, sondern auch von großer Tragweite für die Bürger der Stadt Potsdam und der Umlandgemeinden. Sollte tatsächlich ein Vertrag zwischen der Stadt und dem Pfötchenhotel zustande kommen, betrifft dies nur die Fundtiere für welche die Stadt rechtlich verantwortlich ist. Nicht davon betroffen sind die vielen Abgabetiere die bisher durch den Tierschutzverein und das vom Verein betriebene Tierheim aufgenommen und betreut wurden.
Liebe Potsdamer,
das betrifft Euch alle. Die Stadt läßt Euch mit Euren Sorgen und Abgabetieren im Stich. Rechtlich gesehen ist eine Gemeinde nicht für die Abgabetiere verantwortlich. Der Besitzer ist selbst verpflichte, sich um den Verbleib des Tieres zu kümmern, wenn er selbst nicht mehr in der Lage ist, das Tier zu halten. Das ist die Theorie. In der Praxis ist es aber so, dass die Tiere meist aus einer Notlage heraus abgegeben werden. Die wenigsten Tierhalter geben ihre Tiere “freiwillig” ab. Ist eine Notlage erstmal da, bleibt häufig nur das Tierheim als Alternative. Das ist auch gut so, weiß man doch sein Tier in guten Händen, die ihr möglichstes versuchen werden, dem Tier bald ein neues, gutes Zuhause zu geben.
Möglich ist die Aufnahme der Abgabetiere nur durch die unermüdliche Arbeit des Tierschutzvereins, der Tierheimmitarbeiter und der vielen ehrenamtlichen Helfer, die das “finanzielle Verlustgeschäft -Abgabetiere” zu einem Erfolg für Tier und Mensch werden lassen. Diese Möglichkeit soll uns und den Bürgern von Potsdam und Umgebung nun genommen werden.

Das ist ja nun noch mal ein ganz entscheidender Aspekt: Aber wo keine Pflicht keine Kür!
Ich vermute daran, wird die Stadt nun gar nicht gedacht haben (wollen, sollen, müssen)
Pfui